Baumstamm zersägen


Das gemeinsame Zersägen eines Baumstamms erfreut sich immer grösserer Beliebtheit, ist es doch ein schönes Symbol für die Zusammenarbeit des frisch getrauten Paares.

Ein mitteldicker Baumstamm wird hier auf einen Sägebock gelegt und das Hochzeitspaar mit einer Handsäge ausgestattet, so dass jeder seinen Teil dazu beitragen muss, dass der Baumstamm zersägt wird.

Neben der Zusammenarbeit steht das zersägen aber auch für eine Gleichberechtigung in der Ehe, da die Säge nur funktioniert, wenn beide abwechselnd an beiden Seiten ziehen.

Der Brauch wird meistens nach der Kirche vollzogen, manchmal aber auch auf dem Heimweg. Ein weiterer Brauch ist es nämlich, dem Brautpaar den Weg zu versperren, dieser wird gerne mit dem Baumstammsägen kombiniert.

Der Brauch stammt ursprünglich wohl aus Süddeutschland und der Schweiz, verbreitet sich aber immer mehr in Deutschland.